Kleine Auswahl aus dem umfangreichen fotografischen Schaffen. Die Bilder sind fast alle entstanden im Zusammenhang mit Radio- und Printmedien-Reportagen.
Wanderarbeiterkinder in Indien
Verschiedenes aus Indien, Südafrika, der Türkei, der Schweiz
Wenn ein Familienmitglied von einer schweren Krankheit heimgesucht wird, dann trifft es die ganze Familie. Vor allem Kinder müssen mit schwierigen Gefühlen zurechtkommen. «Man denkt, ein Kind kann nicht sterben», sagt zum Beispiel Bettina, die eine Schwester an Leukämie verloren hat. In dieser Sendung von Peter Jaeggi erzählen Kinder und Erwachsene, wie sie die Krebserkrankung eines Elternteils oder von Geschwistern erleben oder erlebt haben. Was besonders schwer war, was ihnen dabei geholfen hat und was sie an Erfahrungen mitnehmen.
Schweizer Radio DRS1
Donnerstag 23. Februar 2012, 20 Uhr
Wiederholung auf DRS2, Freitag 24. Februar, 15 Uhr
Hier Im Internet aufrufbar (ab 24.2.12)
Foto © Peter Jaeggi
rpd. «Incredible India». «Unglaubliches Indien». Mit diesem Slogan betreibt der Subkontinent in weltweit ausgestrahlten Werbespots touristische Werbung. Was darin nicht auftaucht: in Indien herrscht bei den Landrechten eine unglaubliche staatliche Willkür. Ureinwohner, Dalits («Unberührbare») und andere Menschen am Rande der Gesellschaft werden zu Millionen vom Land vertrieben, auf dem sie leben. Allein der Bau von Staudämmen hat in den vergangen fünf Jahrzehnten etwa 40 Millionen Menschen um Grund und Boden gebracht. In dieser Sendung von Peter Jaeggi kommen Betroffene zu Wort und Kritiker des Systems. Rajagopal, ein Gandhi-Nachfolger, erzählt, wie er noch in diesem Jahr mit hunderttausend Menschen zu einem gewaltlosen Protestmarsch aufbricht, um endlich Gerechtigkeit ins indische Landrecht zu bringen.
Sie nennen sich Hexen und ihr wichtigstes Ziel ist es, der Natur und andern Gutes zu tun. Wiccas glauben, dass eine schlechte Tat dreifach auf einen zurückfalle. Wenn sie sich zu ihren Festen treffen, ziehen sie einen magischen Kreis um sich. – Das Wiccatum, ist die verbreitetste neuheidnische Bewegung. Die «Hexenreligion» ist in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in England entstanden und ist Mixtur aus vorchristlichen, ägyptischen, indianischen und anderen Elementen. Die meisten Wiccas beziehen sich jedoch auf das Keltentum. Ihre Mitglieder sind davon überzeugt, dass Magie existiert und sie praktizieren sie auch. Im Zentrum dieses Hexenglaubens stehen eine weibliche und eine männliche Gottheit, die gleichgestellt sind. Eine sehr reichhaltige Ritualwelt und die Orientierung an Mondphasen und Jahreszyklen sind wichtige Bestandteile des Wiccatums. – In dieser Sendung von Peter Jaeggi treten auf: ein Hexenehepaar samt einiger ihrer Rituale, Wiccaforscherinnen und ein Sektenbauftragter der katholischen Kirche.
Schweizer Radio DRS1
«Doppelpunkt»
Die «Traumzeit» der Aborigines, der australischen Ureinwohner, gehört zu den faszinierendsten, geheimnisvollsten und komplexesten Schöpfungsmythen der Menschheit. Über dem fünften Kontinent liegt ein imaginäres Netz von Traumpfaden, auf denen sich Schöpfungswesen bewegen. Sie geben den Menschen die Seele und holen sie nach dessen Tod zurück. Felsen, Wasserlöcher, Berge und Flüsse: seit vermutlich 60 000 Jahren sind sie den Aborigines heilige Kultstätten. Dabei ist «Traumzeit» eher eine Vorstellung des weissen Mannes. In den Sprachen der Aborigines-Stämme existiert weder dieser Begriff, noch die Vorstellung, die er vorgibt. Die «Traumzeit», das Schöpfungsgeschehen, kennt nämlich weder Anfang noch Ende.
Was die Traumzeit wirklich ist, was es mit der Regenbogenschlange auf sich hat und von den Albträumen der Aborigines erzählt diese Sendung von Peter Jaeggi.
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